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Life



lifeIn Keiko Suenobu’s neuestem Werk führt die Mittel- Schülerin Ayumu ein scheinbar normales Leben. In der Schule ist sie zwar nicht die Beste, aber zum Glück gibt es ihre beste Freundin Shi-chan, die ihr dank guten Noten Nachhilfe geben kann. Deswegen beschließt sie fleißig zu lernen, um die Aufnahmeprüfung zu bestehen, damit sie zusammen mit ihrer Freundin diese High besuchen kann. Auch dabei unterstützt sie Shi-chan und ihre Noten bessern sich dermaßen, so das Ayumu deren Leistungen übertrifft. Daraufhin bittet Shi-chan Ayumu von nun an getrennt zu lernen. Die Zeit vergeht und schon steht die Aufnahme- Prüfung im Mittelpunkt der beiden Mädchen. Da Ayumu eine bessere Punktzahl als Shi-chan erreicht, lässt sie sie glauben, schlechter abgeschnitten zu haben. Am Tag der Ergebnisse ahnt Ayumu nicht, dass sich ihr Leben in wenigen Minuten komplett verändern wird. An dem Aushängebrett sehen die Mädchen, dass Ayumu bestanden hat. Gemeinsam suchen sie nach Shi-chan’s Nummer- vergeblich. Ihr größter Traum ist geplatzt und als sie auch noch erfährt, dass ihre Freundin besser als sie abgeschnitten hat, wird sie wütend und kündigt ihr hasserfüllt die Freundschaft. Ayumu versteht die Welt nicht mehr. In ihrer Verzweiflung greift sie in ihrem Zimmer nach einem Cutter- Messer und ritzt sich die Arme auf, um Shi-chan’s Verzweiflung und Trauer nachzuempfinden. Nun beginnt ein neuer Abschnitt für Ayumu, der sie gar nicht erfreuen wird. Auf der Nishi- High verschließt sie sich und meidet den Kontakt zu ihren Mitschülern. Immer öfter greift sie zum Cutter und verstümmelt sich- im Glauben, die Schmerzen seien eine Erlösung..

Meiner Meinung trifft Keiko Suenobu im Nachfolger von Vitamin die Problematik der Teenager ausgezeichnet, zumal der schulische Leistungsdruck in Japan noch viel größer als hierzulande ist. Viele Schüler haben ernstzunehmende Depressionen, sind verzweifelt- sogar selbstmord-gefährdet, was die meisten Lehrer und Eltern nicht ernst nehmen.

 


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